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FAQ Tresore/Brandschutz-/ Waffen-/Schlüsselschränke

Unser Sortiment umfasst vier Hauptbereiche:

  • Tresore & Safes: zur Aufbewahrung von Bargeld, Schmuck und anderen Wertgegenständen.

  • Brand- & Einbruchschutzschränke: zum Schutz von Unterlagen oder Datenträgern, je nach Modell mit zusätzlichem geprüftem Einbruchschutz.

  • Waffenschränke & Waffentresore: für die gesicherte Aufbewahrung von Waffen und Zubehör.

  • Schlüsselschränke & Schlüsselsafes: zur übersichtlichen Verwaltung und geschützten Aufbewahrung von Schlüsseln.

Die verfügbaren Grössen, Schlossarten und Sicherheitsausstattungen finden Sie bei den jeweiligen Produkten.

Entscheidend sind der Inhalt, dessen Wert, der verfügbare Platz und der gewünschte Schutz. Für Schmuck und Bargeld steht geprüfter Einbruchschutz im Vordergrund. Für wichtige Papierdokumente kann zusätzlicher zertifizierter Feuerschutz sinnvoll sein.

Stimmen Sie bei versicherten Werten die erforderliche Sicherheitsstufe vor dem Kauf mit Ihrer Versicherung ab. Berücksichtigen Sie auch die Befestigungsmöglichkeiten am Aufstellort.

„Safe“ und „Tresor“ sind allgemeine Bezeichnungen. Der Name allein sagt nichts über den geprüften Schutz aus.

Bei einem Wertschutzschrank ist deshalb die konkret angegebene Zertifizierung entscheidend, beispielsweise ein Widerstandsgrad nach EN 1143-1. Vergleichen Sie die Norm, den Widerstandsgrad und gegebenenfalls die separate Feuerschutzklasse des Modells.

Prüfen Sie die Innenmasse, die Türöffnung und die nutzbare Innenausstattung. Die Aussenmasse allein zeigen nicht, ob Ordner, Dokumentenmappen oder andere Gegenstände hineinpassen.

Planen Sie eine Reserve für zukünftigen Bedarf ein. Fachböden und abschliessbare Innenfächer können den verfügbaren Stauraum beeinflussen.

  • Ein Doppelbartschloss wird mit einem Schlüssel bedient. Dieser muss sicher aufbewahrt werden.

    Ein Elektronikschloss ermöglicht die Öffnung per Code. Je nach Ausführung sind weitere Funktionen verfügbar, beispielsweise mehrere Benutzer.

    Ein mechanisches Zahlenschloss arbeitet ohne Batterie, erfordert aber eine sorgfältige Bedienung.

    Entscheidend sind die verfügbaren, für das jeweilige Modell vorgesehenen Schlossvarianten und Ihre Anforderungen an die tägliche Nutzung.

  • Ein Tresor mit mechanischem Schloss benötigt keinen Stromanschluss. Viele Elektronikschlösser werden mit Batterien betrieben.

    Bei elektronischer Schlüsselverwaltung oder zusätzlichen Funktionen kann eine andere Stromversorgung erforderlich sein. Beachten Sie die Angaben zum konkreten Produkt und dessen Bedienungsanleitung.

  • Achten Sie auf die angegebene Prüfnorm, die Sicherheitsklasse und die Zertifizierungskennzeichnung des konkreten Modells.

    EN 1143-1 beschreibt geprüften Einbruchschutz für unter anderem Wertschutzschränke. EN 14450 unterscheidet die Sicherheitsstufen S1 und S2 für Sicherheitsschränke.

    Feuerschutz wird separat geprüft. Eine Einbruchschutz-Zertifizierung bedeutet daher nicht automatisch, dass auch zertifizierter Feuerschutz vorhanden ist.

    Die Widerstandsgrade nach EN 1143-1 beschreiben den im Prüfverfahren nachgewiesenen Einbruchwiderstand. Ein höherer Grad steht für einen höheren geprüften Widerstand.

    Welcher Grad für Sie geeignet ist, hängt vom Schutzbedarf und den Anforderungen Ihrer Versicherung ab. Aus einem Widerstandsgrad ergibt sich keine automatisch verbindliche Versicherungssumme.

    Nein. Einbruchschutz und Feuerschutz sind unterschiedliche Eigenschaften.

    Wenn Sie Unterlagen oder Datenträger gegen Feuer schützen möchten, wählen Sie ein Modell mit einer ausdrücklich angegebenen, passenden Feuerschutz-Zertifizierung. Angaben wie „doppelwandig“ ersetzen keinen Nachweis über eine geprüfte Feuerschutzklasse.

    Die Bezeichnung beschreibt den geprüften Schutz und das vorgesehene Schutzgut:

    • LFS 30 P nach EN 15659: geprüfter leichter Feuerschutz für Papier über 30 Minuten.

    • S 60 P nach EN 1047-1: geprüfter Feuerschutz für Papier über 60 Minuten.

    • S 120 P nach EN 1047-1: geprüfter Feuerschutz für Papier über 120 Minuten.

    Die Zeitangaben beziehen sich auf festgelegte Prüfbedingungen. Sie sind keine pauschale Garantie für jeden realen Brandverlauf.

  • Für Papierunterlagen ist eine dafür ausgewiesene Feuerschutzklasse erforderlich. Die geeignete Schutzdauer richtet sich nach Ihrem Bedarf.

    Datenträger können empfindlicher auf Hitze reagieren. Ein Papiersicherungsschrank ist deshalb nicht automatisch für deren Schutz geeignet. Prüfen Sie bei Datensafes, welche Medien durch die konkrete Zertifizierung und die Herstellerangaben abgedeckt sind.

  • Die mögliche Versicherungsdeckung richtet sich nach den Bedingungen Ihrer Versicherung. Relevant können unter anderem der zertifizierte Widerstandsgrad, die Verankerung, der Aufstellort, die Nutzung und die aufbewahrten Werte sein.

    Klären Sie die erforderliche Sicherheitsstufe und die versicherbare Summe vor dem Kauf mit Ihrer Schweizer Versicherungsgesellschaft.

    Deutsche Euro-Beträge sind nicht auf die Schweiz übertragbar. Die auf unserer Übersichtsseite aufgeführten deutschen Orientierungswerte stellen keine Zusage einer Versicherungsdeckung dar.

  • Das Gewicht ist für Transport, Aufstellung und den Schutz gegen Wegtragen relevant. Es ersetzt jedoch keine geprüfte Einbruchschutzklasse.

    Ein schwerer Tresor ist nicht allein aufgrund seines Gewichts sicherer gegen Aufbruch. Prüfen Sie zusätzlich die Zertifizierung, die Montagevorgaben und die Tragfähigkeit am vorgesehenen Aufstellort.

    Ob und wie eine Verankerung erforderlich ist, ergibt sich aus den Vorgaben für das konkrete Modell und den Bedingungen Ihrer Versicherung.

    Verwenden Sie die vorgesehenen Befestigungspunkte und geeignete Befestigungsmittel für den Untergrund. Ein hohes Gewicht allein ist keine ausreichende Grundlage, um auf eine Verankerung zu verzichten.

    Grundsätzlich kommen auch in einer Mietwohnung geeignete Tresore infrage. Vor dem Kauf sollten Sie Platzbedarf, Transportweg und Tragfähigkeit prüfen.

    Klären Sie geplante Bohrungen und bauliche Veränderungen vorab mit der Vermieterschaft. Stimmen Sie die mögliche Verankerung auch mit den Hersteller- und Versicherungsanforderungen ab.

    Berücksichtigen Sie Waffenart, Anzahl, Abmessungen, Zubehör und den gewünschten Einbruchschutz. Bei Langwaffen sind insbesondere die nutzbare Innenhöhe und die Waffenhalter wichtig.

    Waffen und Munition müssen in der Schweiz sorgfältig aufbewahrt und vor dem Zugriff unberechtigter Dritter geschützt werden. Welche Ausführung für Ihre Situation geeignet ist, sollten Sie bei Bedarf mit dem zuständigen kantonalen Waffenbüro und Ihrer Versicherung klären.

    Ein Schlüsselschrank dient vor allem der geordneten Aufbewahrung und Verwaltung von Schlüsseln. Ein Schlüsselsafe kann zusätzlich einen erhöhten, gegebenenfalls zertifizierten Einbruchschutz bieten.

    Die Bezeichnung allein ist jedoch nicht entscheidend. Vergleichen Sie die Konstruktion, das Schloss, eine mögliche Zertifizierung und die nutzbare Schlüsselkapazität.

    Autoschlüssel und Schlüsselbunde benötigen häufig mehr Platz als einzelne Standardschlüssel. Achten Sie auf die nutzbare Innentiefe, den Abstand der Haken und die ausdrücklich angegebene Eignung.

    Die maximale Schlüsselanzahl ist nicht automatisch die Anzahl der unterbringbaren Fahrzeugschlüssel. Prüfen Sie die Kapazität anhand der tatsächlich verwendeten Schlüsselbunde.

    Nummerierte Haken, beschriftete Anhänger und ein eindeutiges Zuordnungsverzeichnis erleichtern die Verwaltung.

    Planen Sie zusätzliche Kapazität für neue Schlüssel ein. Wenn mehrere Personen Zugriff benötigen, prüfen Sie, ob das gewünschte Modell geeignete Benutzer- oder Verwaltungsfunktionen bietet.

    Die aktuelle Verfügbarkeit finden Sie beim jeweiligen Produkt. Zur gezielten Auswahl können Sie die vorhandenen Lieferzeitfilter nutzen.

    Beachten Sie den angegebenen Lagerstand und den Vorbehalt des Zwischenverkaufs. Bei einer Bestellung mit Einbringung oder Montage ist zusätzlich ein passender Ausführungstermin abzustimmen.

    Der Lieferumfang richtet sich nach dem gewählten Produkt und der bestellten Versand- beziehungsweise Montageleistung. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die Lieferung bis zur Bordsteinkante oder bis zum Aufstellort vorgesehen ist.

    Je nach Modell können Einbringung und Verankerung möglich sein. Für die Planung sind Gewicht, Treppen, Türbreiten, Liftmasse und der Transportweg wichtig. Wählen Sie bei einer Bestellung mit Montage die dafür vorgesehene Versandart.

    Bei vielen Elektronikschlössern lässt sich der Benutzercode gemäss Bedienungsanleitung ändern.

    Ob ein Schlosswechsel oder eine Anpassung der Innenausstattung möglich ist, hängt vom Modell ab. Verwenden Sie geeignete, vom Hersteller vorgesehene Komponenten, damit Funktion und Zertifizierung nicht beeinträchtigt werden.

    Nennen Sie uns den vorgesehenen Inhalt, den Platzbedarf, den Aufstellort und gegebenenfalls die Anforderungen Ihrer Versicherung. So können wir gemeinsam eine passende Lösung aus dem GAWELA-Sortiment auswählen.

    Die Begriffe werden im allgemeinen Sprachgebrauch häufig synonym verwendet. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung, sondern die tatsächliche Schutzleistung und eine gegebenenfalls vorhandene Zertifizierung.

    Die angegebene Schutzdauer bezieht sich auf die Bedingungen der jeweiligen Prüfnorm. Entscheidend ist, ob der Schrank beispielsweise für Papier oder digitale Datenträger geprüft wurde.

    Nein. Zertifizierter Feuerschutz und zertifizierter Einbruchschutz sind zwei unterschiedliche Eigenschaften. Bei einem kombinierten Schutz müssen beide Eigenschaften anhand der Produktdaten geprüft werden.

    Die mögliche Versicherungssumme hängt vom Einbruchwiderstand, der Aufstellung und den konkreten Versicherungsbedingungen ab. Eine verbindliche Einstufung sollte vor dem Kauf mit der Versicherung abgeklärt werden.

    Für Papierdokumente sind Modelle mit entsprechender Papierschutzklasse geeignet, beispielsweise LFS 30 P, S 60 P oder S 120 P. Welche Schutzdauer benötigt wird, hängt von den individuellen Anforderungen ab.