Sicherheitsstufen helfen dabei, Tresore objektiv zu vergleichen. Sie zeigen,
welche Prüfungen ein Modell bestanden hat und welche Schutzwirkung für
Einbruch, Papierdokumente oder digitale Datenträger vorgesehen ist.
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Einbruchschutz
Der Einbruchschutz beschreibt, wie widerstandsfähig ein Tresor gegen
Angriffe mit mechanischen und thermischen Werkzeugen ist.
- VDMA 24992: ältere Einteilung mit Stufe A und B.
- EN 14450: Sicherheitsstufen S1 und S2.
- EN 1143-1: Widerstandsgrade 0 bis 5.
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Feuerschutz
Einbruchschutz und Feuerschutz werden separat geprüft. Ein hoher
Widerstandsgrad bedeutet daher nicht automatisch geprüften Brandschutz.
- EN 15659: Schutz für Papier
- EN 1047-1: Schutz für Papier und Datenträger.
- NT Fire 017: Schutz für Papier und Datenträger.
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Versicherung und Verankerung
Die mögliche Versicherungssumme hängt nicht nur von der Klasse ab.
Auch Gewicht, Standort, Nutzung und Verankerung können relevant sein.
- Versicherungswerte vorab schriftlich bestätigen lassen.
- Eine fachgerechte Verankerung kann erforderlich sein.
- Für Unternehmen gelten oft strengere Vorgaben.
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Die passende Auswahl
Für private Wertgegenstände reichen häufig S1 oder S2. Für höhere
Werte, Schlüssel oder sensible Unterlagen sind Widerstandsgrade nach
EN 1143-1 meist geeigneter.
- Papierdokumente: geprüfte P-Klassen wählen.
- Digitale Medien: geprüfte DIS-Klassen wählen.
- Hohe Werte: Sicherheitskonzept mit dem Versicherer abstimmen.
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Wichtig: Achten Sie beim Kauf auf das Typenschild und
das Prüfzertifikat des konkreten Modells. Nur eine klar ausgewiesene,
geprüfte Klasse belegt die jeweilige Schutzleistung. Da die Vorgaben je nach Versicherung & Region unterschiedlich sein
können, muss die nötige Sicherheitsstufe zwingend zuerst mit der Versicherung abgeklärt werden.